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The Business Owner
Jamie‘s Blossom
Mehr als nur ein Name
Jamiesblossom … wow.
Dieser Name trägt so viel mehr in sich, als man auf den ersten Blick sieht. Er steht nicht nur für ein Business. Er steht für meine Geschichte. Für Schmerz. Für Mut. Für Neuanfang. Für das Aufblühen.
Ich bin Jamie, 21 Jahre alt.
Und ich hatte nie das „perfekte“ Leben.
Ich war schon immer die Außenseiterin.
Die, die ausgeschlossen wurde.
Die, über die gelacht wurde.
Die, die man fertiggemacht hat.
Schon im Kindergarten fing es an. An meinen Geburtstagen kamen kaum Kinder. Oft stand ich alleine da. Ich hatte nie wirklich eine beste Freundin – oder wenn doch, dann nie lange.
In der Grundschule wurde es schlimmer. Von der 2. bis zur 4. Klasse saß ich alleine. Niemand wollte neben mir sitzen. Niemand wollte mit mir spielen. Ich war „komisch“. Ich war „anders“. Ich war angeblich „ekelig“, „die Ober-Tussi“, „die mit der Pest“ – nur weil ich kein Bayerisch konnte oder einfach nicht in das Bild gepasst habe.
Und das Schlimmste?
Nicht nur Mitschüler. Auch Lehrer behandelten mich schlecht. Wenn im Klassenzimmer etwas passiert ist, war ich automatisch schuld. Bei Lesenacht oder Übernachtungen musste ich alleine in der Mitte schlafen. Ich wurde angeschrien. Grundlos. Immer wieder.
Warum?
Ich weiß es bis heute nicht genau.
Vielleicht, weil ich anders war.
Vielleicht, weil ich nie gelernt habe, mich zu verbiegen.
Wenn ich jemanden nicht mochte, habe ich das gesagt.
Wenn mir etwas nicht passte, habe ich es ausgesprochen.
Wenn ich auf etwas keine Lust hatte, habe ich Nein gesagt.
Und vielleicht war genau das mein „Fehler“.
Ich hoffte, die Realschule würde besser werden. Ein Neuanfang. Eine schönere Zeit.
Aber dort ging es erst richtig los.
Anspucken.
Auslachen.
Beleidigen.
Mit Sirup übergossen und mit Salz und Pfeffer bestreut.
In der Schule.
Im Bus.
Im Zug.
Vor dem Schulgebäude.
Es ging so weit, dass ich freiwillig den frühesten Zug nahm und über eine Stunde vor Schulbeginn da war – nur um diesen Hass aus dem Weg zu gehen
Ich kann nicht einmal sagen, ob Mädchen oder Jungen schlimmer waren. Ich war einfach immer „die Außenseiterin“.
Die einzigen Menschen, die mich immer aufgefangen haben, waren Mama und Papa.
Und darauf bin ich unendlich stolz.
Sie waren und sind meine wahren besten Freunde. Schon immer.
Wie alles begann
Zu Corona-Zeiten entdeckte ich das Häkeln.
Und es war wie Therapie.
An meinem 15. Geburtstag bekam ich einen 50€ Gutschein. Ich wusste sofort: Davon kaufe ich mir zum ersten Mal Chenille-Wolle.
Zack – mein ganzes Geld war weg.
Und ich war so glücklich wie lange nicht.
Als die Wolle ankam, häkelte ich mein erstes Tier aus Chenille. Und ab diesem Moment war ich verliebt. Komplett.
Ich häkelte immer mehr Tierchen. Und ich hatte schon immer diesen Traum:
Ein eigenes Small Business.
Also eröffnete ich – einfach just for fun – einen Etsy-Shop. Ich stellte eine kleine Biene ein.
Nach fünf Minuten war sie ausverkauft.
Ich konnte es nicht glauben. Also häkelte ich noch eine – riesengroß. Auch sie war sofort weg.
In diesem Moment wusste ich:
Das ist meine Leidenschaft. Das will ich groß machen.
Doch ich war noch nicht volljährig. Mein Schulabschluss stand an. Ich durfte kein Gewerbe anmelden. Also machte ich eine Pause – und häkelte nur für mich.
Der nächste Kampf
Nach meinem Abschluss war ich müde. Müde vom Leben. Müde vom Kämpfen. Müde von Menschen.
Ich nahm mir ein Jahr frei. Eigentlich wollte ich zur Polizei, doch eine schwere Handverletzung machte diesen Traum zunichte.
2022 begann ich eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau.
Ich hoffte, jetzt würde endlich alles besser werden.
Aber schon am ersten Tag ging es los.
Die Studioleitung sah mich als Konkurrenz. Ich wurde bloßgestellt. Am dritten Tag drückte man mir ein Telefon in die Hand – mit Fragen, die ich unmöglich beantworten konnte. Hauptsache, ich stand dumm da.
Ich wurde angeschrien, wenn ich nicht genug lächelte.
Ich wurde gezwungen, mich zu rechtfertigen.
Und es fielen Anspielungen auf „Saunagänge“, die ich hier nicht weiter ausführen möchte.
Ein Jahr hielt ich durch. Dann wechselte ich den Betrieb.
Doch es wurde nicht besser. Vielleicht sogar schlimmer.
Meine neue Ausbilderin hasste mich. Sah mich wieder als Konkurrenz. Statt mir etwas beizubringen, verspottete sie mich.
Es war so schlimm, dass ich meine Mittagspause alleine im Auto verbrachte – weil das die einzige Zeit war, in der ich durchatmen konnte.
Irgendwann dachte ich mir:
Es reicht.
Ich nahm alles mit, was ich konnte – meine praktische Prüfung, meine Zertifikate – und brach die Ausbildung ab.
Drei Jahre würde ich mir das nicht antun.
Der Sprung ins Ungewisse
Ich habe immer an mich geglaubt.
Also machte ich mich selbstständig.
Anfangs waren Mama und Papa skeptisch. Heute stehen sie an meiner Seite und sagen, wie stolz sie sind.
Angefangen hat alles mit „Jamiesplushies“. Ich arbeitete auf Bestellung. Meldete mein Gewerbe an.
Und dann kam der nächste Schlag.
Ein Follower meldete mich beim Gewerbeaufsichtsamt.
CE-Kennzeichnung. TÜV-Prüfung. Verkaufsverbot.
Wieder ein Stein im Weg.
Ich verstand nicht, warum mir immer wieder Hindernisse in den Weg gelegt werden. Aber aufgeben? War nie eine Option.
Also kämpfte ich.
Ich investierte Geld.
Ich ließ prüfen.
Ich gab meinen Traum nicht auf.
Mein Tier bestand und ich war frei
Warum „Jamiesblossom“?
Ein paar Monate später zog ich aus. Häkeln war inzwischen mein Vollzeitjob.
Im Juni/Juli änderte ich meinen Namen zu „Jamiesblossom“.
Warum?
Weil eine Blume für mich alles bedeutet.
Blossom steht für:
🌸 Neuanfang
🌸 Aufblühen
🌸 An sich selbst glauben
🌸 Niemals aufgeben
Egal, was andere sagen.
Egal, wer dich „peinlich“ nennt.
Egal, wer sagt „Das wird eh nichts“.
Du lebst nur einmal.
Mach dein Ding.
Der schönste Moment meines Lebens
Und dann stand plötzlich ein LKW vor meiner Tür.
Mit meiner eigenen Chenille-Wolle.
„Jamie’s Blossom Baby.“
Ich stand da und dachte nur:
Du hast es geschafft.
Egal, wie viele dich als geldgierig oder sonst was bezeichnen.
Ich weiß, wo ich herkomme.
Ich weiß, was ich durchgemacht habe.
Und ich weiß, was ich mir aufgebaut habe.
Ich bin stolz auf mich.
Und ich bin unendlich dankbar für meine Community.
Ihr habt aus mir den Menschen gemacht, der ich heute bin.
Und heute kann ich endlich sagen:
Ich bin glücklich.
Ich bin selbstbewusst.
Und ich bin aufgeblüht. 🌸
My First handmade Plushies
Meine ersten gehäkelten Plushies aus der Chenille Wolle von meinem 50€ Amazon Gutschein
XXL Biene
T-Rex
Pegasus
Baby Bee
Baby Octo
XXL Biene
T-Rex
Pegasus
Baby Bee
